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Bildbetrachtungen zum Gedenktag 29. April hl. Katharina von Siena

Ölgemälde der hl. Katharina im Kloster St. Katharina von Siena

Das Ölgemälde von dem Künstler Gian Carlo Guarducci aus I-50047 Prato wurde für das Dominikanerinnenkloster St. Katharina von Siena in Düsseldorf-Angermund gemalt. Dies wird durch die Miniatur des Klosters zu Füßen der hl. Katharina ausgedrückt.

Der Künstler stellt die hl. Katharina vor dem Hintergrund ihrer toscanischen Heimat ins Bild. Man könnte annehmen, sie steht in einer offenen Tür als Hinweis für ihre Offenheit zur Welt, in die sie von Christus gesandt war. Katharina tat den Schritt in die Welt, ohne ihre "innere Zelle" preiszugeben.

Sie trägt der Zeit gemäß als "Laiendominikanerin" den weißen Habit, den schwarzen Mantel sowie den Schleier.

Symbole, die auf Katharinas Leben hinweisen, schmücken das Bild:

Links von ihr sehen wir einen Stab als Zeichen, das sie unermüdlich für das Evangelium unterwegs war. Daneben Buchrollen und Schreibutensilien für ihr Briefapostolat und den "Dialog". Rechts zu Füßen steht eine Laterne - sie hat vielen Menschen das Licht des Glaubens gebracht. Rechts oben sehen wir in einer Nische ein Kreuz hängen und darunter einen Krug mit einem Olivenzweig stehen. Katharina hat sich vielfach für den Frieden unter den Menschen eingesetzt und ihre Devise war: "Macht Frieden im Namen Jesu Christi, des Gekreuzigten!" Ihre persönliche Christusverbundenheit und mystische Begnadung erkennen wir an den Wundmalen ihrer Hände. Ihre bräutliche Hingabe an Jesus Christus ist durch die Lilie in ihren Händen angedeutet.

Wir Schwestern des "Katharinenklosters" sehen in Katharina von Siena unser Vorbild. Wir leben in der Gemeinschaft des Klosters zusammen und gehen täglich hinaus zu den Menschen an die verschiedenen Arbeitsplätze als "berufstätige Dominikanerinnen" um ein "Funke Gottes" für die Menschen zu sein.

Tonrelief der hl. Katharina von Siena

Das Tonrelief wurde von dem Künstler Adam Winter für das Katharinenkloster in Düsseldorf-Angermund geschaffen.

Er stellt die hl. Katharina als Kirchenlehrein in sitzender Haltung dar.

Zitat aus einem Rundschreiben des Papstes Johannes Paul II.:

"Bald umgab sie eine bunte Schar von Schülern jedes Standes und jeder Herkunft. Diese fühlten sich von ihrem reinen Glauben und ihrer offenen, vorbehaltlosen und kompromisslosen Annahme des Gotteswortes angezogen. Diese Schüler kamen aus dem Laienstand, aus der Reihe der Mantellatinen und aus verschiedenen Ordensfamilien, andere durch Wunder angezogen. Alle aber wurden durch folgendes Versprechen Katharinas ermutigt und bestärkt: sie werde ihnen überall beistehen und auch für ihre Fehler büßen. Und das waren nicht nur Worte."

 

Auf dem Relief können wir erkennen, wie Katharina von Menschen umgeben ist. Die Gruppe wurde ihre "famiglia". Es sind sieben Personen zu sehen. Hat der Künstler die Zahl "7" bewusst gewählt? "7", eine Zahl, die ein Höchstmaß an Vollendung bedeutet. Die sieben Menschen stehen stellvertretend für die Vielen, die zu ihrem Kreis gehörten.

Wir sehen ferner, wie Katharina eine Dornenkrone über ihr Haupt hält. In einer Vision reichte ihr Christus zwei Kronen, die goldene und die Dornenkrone. Sie wählte, ihrem Winsch gemäß, Christus immer ähnlicher zu werden, auch mit ihm für sein Volk zu leiden, die Dornenkrone, die sie sich aufsetzt. Die von Katharina erhobene Krone ragt über den Bildrand hinaus - und es scheint, alle Bewegung des Bildes zielt auf diese Geste hin. Der Künstler deutet an, dass das Wirken Katharinas eigentlich über sie hinausgeht. Das es von dem Erlösungswerk Christi, das die Krone andeutet, getragen wird. Kathartina stellt sich in diesen Dienst.

Der Künstler fragt uns mit Katharina, ob wir heute bereit sind, mit Christus für die Kirche und die Menschen - auch unter Leiden - zu arbeiten. Für Katharina hatte das Leiden einen Sinn erhalten, der für viele Menschen unfassbar ist. Es war ihre L i e b e, die das Leiden zu einer sinnvollen Gabe aus Gottes Hand machte.